Boulderschuhe Test

Bei der Auswahl von Boulderschuhen ist es vor allem wichtig, dass sie richtig sitzen und damit zur Performance beitragen. Hierbei spielt Bequemlichkeit eine untergeordnete Rolle, denn Boulderschuhe sind weniger Kleidungsstück, als viel mehr ein Sportgerät. Und als solches müssen die Schuhe in der Lage sein, große Belastungen auszuhalten. Insbesondere im Bereich der Ferse und der Zehen wird sehr viel Kraft und Gewicht auf kleinsten Raum konzentriert. Ein guter Schuh mit entsprechender Vorspannung unterstützt seinen Träger so, dass er die Kraft bestmöglich übertragen kann.

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La Sportiva Tarantula

Der La Sportiva Tarantula ist ein Allroundschuh für Damen und Herren. Die leichte Vorspannung und mäßige Asymmetrie machen dieses Modell zu einem erstklassigen Einsteigerschuh für Boulderer und zu einem bequemen Begleiter für Kletterer.

La Sportiva Solution

Der La Sportiva Solution ist einer der beliebtesten Boulderschuhe. Eine deutliche Vorspannung und der stark asymmetrische Leisten unterstützen den Träger in seiner Performance.

La Sportiva Herren Kletterschuhe "Solution" gelb (510) 43,5EU
  • Material: - Obermaterial: Leder - Futter und Decksohle: Textil - Laufsohle: sonstiges Material
  • Teile tierischen Ursprungs: Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs.
  • La Sportiva
  • 43.5 EU
  • gelb (510)

Rock Pillars Diamond

Der Rock Pillars Diamond ist ein Boulderschuh, der für fortgeschrittene bis erfahrene Sportler geeignet ist. Mit entsprechender Vorspannung und Downturn sowie der steifen Sohle und der starken Asymmetrie bietet der Schuh sehr gute Unterstützung beim Bouldern, auch bei schwierigen Tritten.

Rock Pillars Diamond blue/light grey UK 7,0/EU 41,0
  • Damen, Herren, Schnürer
  • Mikrofaser-Kunstleder und Echtleder

Weitere Testberichte:

  1. Millet Easy Up Test
  2. Edelrid Blizzard Test

Der ausführliche Kaufratgeber

Alle Tipps zum Kauf im Detail erklärt.

Das Wichtigste auf einen Blick

Was muss beim Kauf beachtet werden? Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  1. Vorspannung –  Eine größere Krümmung bedeutet eine größere Vorspannung und weniger Tragekomfort. Dafür ist meistens das Klettern leichter.
  2. Downturn – Im Bereich der Zehen sollte die Sohle noch einmal richtig „nach unten“ gezogen werden. Auch sollte die Sohle nicht zu dick sein. Dadurch kann man sich besser halten und hat mehr Gefühl beim Bouldern.
  3. Leder ist als Material sehr gut geeignet.
  4. Als Verschluss empfiehlt sich ein Klettverschluss.
  5. Der Boulderschuh darf auf keinen Fall zu weit sein. Es empfiehlt sich bei einem Kauf im Internet mehrere Paar zu bestellen und anzuprobieren. Eine Rücksendung ist problemlos möglich.

Boulderschuhe kaufen – auf was achten beim bestellen oder Kauf für den perfekten Test von Boulderschuhen

Perfekte Boulderschuhe-Vorspannung

Durch die Krümmung des Boulderschuh im ungetragenen Zustand kann man bereits einschätzen und vergleichen, welcher Schuh zur eigenen Leistungsfähigkeit und dem eigenen Tragegefühl passen kann. So kann man beispielsweise, wenn man Boulderschuhe im Internet kaufen möchte, bereits eine Vorauswahl treffen. Größere Krümmung bedeutet größere Vorspannung, allerdings auch weniger Tragekomfort. Auf den kommt es beim Bouldern auch nicht an. Schließlich möchte man nicht stundenlang wandern oder klettern, sondern nur ein kurze, aber intensive Tour bewältigen. Ist die Runde beendet, kann man die Schuhe ausziehen und den Füßen buchstäblich Entspannung gönnen.

Downturn bei Boulderschuhen – was ist das?

Für die kurze Zeit, in der die Schuhe getragen werden, muss man eine gewisse Unbequemlichkeit in Kauf nehmen. Denn einen wirklich bequemen Boulderschuh gibt es nicht. Neben der Vorspannung, zählt auch der Downturn zu den entscheidenden Merkmalen bei einem richtigen Boulderschuh. Der Downturn „zieht“ die Sohle im Bereich der Zehen noch einmal richtig nach unten. So können kleinere Tritte besser erspürt und genutzt werden können. Zusätzlich verfügen Boulderschuhe über nur sehr dünne Sohlen; auch das dient dazu, dem Träger mehr Gefühl an den Fuß zu geben, so dass seine Leistung verbessert und das Problem schneller bewältigt werden kann.

Griffig an Ferse und Zehen bei Boulderschuhen

Um Abnutzung zu vermeiden und die Trittsicherheit zu verbessern, sollten gute Boulderschuhe sowohl an der Ferse, als auch auf den Zehen über einen festen, reibungsstarken Gummibesatz verfügen.

Passform – auf was achten bei Boulderschuhen?

Der richtige Sitz von Boulderschuhen unterscheidet sich auch von dem, was man allgemein unter „passend“ versteht. So soll ein guter Boulderschuh nämlich nicht passen, sondern eng und fast schon zu klein am Fuß sitzen. Dadurch wird gewährleistet, dass der Fuß nicht im Schuh herumrutschen kann. Jeder Tritt muss sitzen. Ein Schuh, der dem Fuß Spiel lässt, gefährdet Trittsicherheit und Performance seines Trägers. Aus diesem Grund kaufen erfahrene Boulderer nicht selten Schuhe, tatsächlich zu klein sind.

Allerdings gilt insbesondere für Anfänger, nicht zu übertreiben. Jeder Fuß ist von Natur aus anders und reagiert dementsprechend empfindlich auf Krümmung und engen Sitz. Ein Verzicht auf Komfort, stattdessen ein eher unangenehmes Tragegefühl am Fuß gehören zu diesem Sport dazu. Die Schmerzgrenze sollte aber nicht überschritten werden. Konzentration und Sicherheit sind ebenso wichtig beim Bouldern wir das richtige Schuhwerk. Schmerz wirkt da kontraproduktiv und schmälert die Leistung eher. Außerdem kann zu enges Schuhwerk die Füße langfristig schädigen und zu ernsthaften orthopädischen Problemen führen.

Material für klassische Boulderschuhe

Klassische Boulderschuhe sind aus weichem Leder. Die relativ dünne Sohle ist optimal, für das Ertasten des Untergrundes. Bei guter Pflege halten Lederschuhe lange und das natürliche Material passt sich mit der Zeit perfekt an die Fußform an. Und hier liegt auch einer der großen Nachteile. Wie erwähnt, ist eine enge Passform ohne Spiel essentiell wichtig. Leder, dass arbeitet, also sich dehnt und anpasst, sitzt irgendwann einfach richtig „gut“ oder wird gar zu weit. Hier droht dann ein Verlust an Performance und auch der Trittsicherheit. Der Schuh kann sich um den Fuß wickeln, der Boulderer rutscht vom Tritt oder verliert seinen Schuh.

Besser ist also Material, dass sich nicht dehnt und seine Form konstant behält. Es gibt synthetische Materialien, die sehr gut sitzen und sich nur minimal bis gar nicht weiten. Beim Schuhkauf sollte man sich unbedingt informieren, woraus der Schuh besteht und ob damit zu rechnen ist, dass sich die Größe bei häufigem Tragen ändert. Ist dem so, kann es ratsam sein, den Schuh etwas kleiner zu kaufen. Auf der anderen Seite sollte man den Schuh von Anfang an passend kaufen, wenn zum Beispiel der Synthetik-Stoff Lorica eingearbeitet ist, der sich gar nicht dehnt.

Boulderschuh-Verschluss

Da Boulderschuhe oft nur kurz getragen werden, sollten sie über einen einfachen, aber sicheren Verschluss verfügen. Es bietet sich hier ein klassischer Klettverschluss an. Mit diesem kann der Träger jeden Schuh individuelle eng schließen und andererseits auch schnell und einfach ausziehen. So haben die Füße Zeit, sich vom Druck und der Spannung beim Bouldern zu erholen. Eine gute Alternative zum Schuh mit Klettverschluss stellen Slipper dar. Diese haben keinen Verschluss, der Fuß „schlüpft“ einfach hinein. Diese Schuhe müssen sehr fest, und damit nach Bouldermaßstäben perfekt sitzen.

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FAQ – Boulderschuhe Test & Tipps

I. Wie müssen Boulderschuhe sitzen?

Bouldern ist eine Sportart, bei der es auf gutes Equipment ankommt. Der fast wichtigste Ausrüstungsgegenstand sind ein perfekt sitzendes Paar Schuhe. Perfekt bedeutet, dass der Schuh fest und sicher am Fuß anliegt und nicht zu groß ist. Der Schuh sollte optimal zur Fußform des Trägers passen. Dies betrifft nicht nur Länge und Breite des Fußes, sondern auch die natürliche Krümmung der Fußsohle. Im Fersenbereich ist es ganz besonders wichtig, dass der Schuh eng und ohne Zwischenraum am Fuß anliegt. Denn mit der Ferse werden Hooks ausgeführt, bei denen viel Kraft auf einen kleinen Tritt übertragen wird.

Ein Abrutschen oder Herumwackeln des Fußes im Schuh wirkt dabei negativ auf den Hook aus oder kann sogar zum Sturz führen. Auch im Bereich der Zehen sollte ein Boulderschuh lieber etwas zu eng sitzen. Durch die Konzentration auf einen Punkt kann der Boulderer kleinste Tritte erspüren und nutzen. Ganz allgemein sollten diese Schuhe eine halbe bis ganze Nummer kleiner gekauft werden, als solche, die man im Alltag bequem tragen kann. Da Boulderschuhe nur für kurze Zeit getragen werden, ist Bequemlichkeit nicht von größter Bedeutung. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass die Schuhe, im eingeschränkten Rahmen, so bequem wie möglich sind. Das heißt, dass sie nicht scheuern oder einschneiden sollen. Für Anfänger ist es ratsam, mit Boulderschuhen zu beginnen, die übe nur geringe oder gar keine Vorspannung verfügen. Solche Schuhe haben dann gerade, harte Sohlen und unterstützen den Anfänger bei kurzen Touren bestmöglich.

II. Was kosten Boulderschuhe im Einkauf?

Wer mit dem Bouldern beginnen möchte, sollte an einer Sache nicht sparen: An den richtigen Boulderschuhen. Die Preisspanne liegt, je nach Modell und Marke, zwischen 40 und weit über 100 Euro. Da es auf dem deutschen Markt verschiedene Hersteller gibt, lohnt ein Preis-Leistungs-Vergleich in jedem Fall. Die bekanntesten Hersteller von Boulderschuhen sind:

  • La Sportiva
  • Scarpa
  • Red Chili

Darüber hinaus gibt es noch weitere gute Hersteller. Neben der eignen Fußform spielt bei der Wahl des richtigen Boulderschuhs auch der persönliche Geschmack eine große Rolle. Je nach Material und Optik können die Preise weiter variieren. Anfänger, die noch nicht ganz sicher sind, ob und wie häufig sie wirklich bouldern wollen, können auch gebrauchte Boulderschuhe kaufen. Hier ist es aber sehr wichtig, auf die richtige Passform zu achten, denn es kann sein, dass die Schuhe durch das Tragen vom Vorbesitzer bereits weiter geworden sind.