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Boulderschuhe im Test

 

Bei der Auswahl von Boulderschuhen ist es vor allem wichtig, dass sie richtig sitzen und damit zur Performance beitragen. Hierbei spielt Bequemlichkeit eine untergeordnete Rolle, denn Boulderschuhe sind weniger Kleidungsstück, als viel mehr ein Sportgerät. Und als solches müssen die Schuhe in der Lage sein, große Belastungen auszuhalten. Insbesondere im Bereich der Ferse und der Zehen wird sehr viel Kraft und Gewicht auf kleinsten Raum konzentriert. Ein guter Schuh mit entsprechender Vorspannung unterstützt seinen Träger so, dass er die Kraft bestmöglich übertragen kann.

Das Wichtigste auf einen Blick

Was muss beim Kauf beachtet werden? Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

 

  • Vorspannung: Eine größere Krümmung bedeutet eine größere Vorspannung und weniger Tragekomfort. Dafür ist meistens das Klettern leichter.
  • Downturn: Im Bereich der Zehen sollte die Sohle noch einmal richtig „nach unten“ gezogen werden. Auch sollte die Sohle nicht zu dick sein. Dadurch kann man sich besser halten und hat mehr Gefühl beim Bouldern.
  • Leder ist als Material sehr gut geeignet.
  • Als Verschluss empfiehlt sich ein Klettverschluss.
  • Der Boulderschuh darf auf keinen Fall zu weit sein. Es empfiehlt sich bei einem Kauf im Internet mehrere Paar zu bestellen und anzuprobieren. Eine Rücksendung ist problemlos möglich.

 

Weitere Tipps finden Sie weiter unten auf der Website.

 

Unsere Testsieger

 

Perfekt für Einsteiger: La Sportiva Tarantula

La Sportiva Damen, Herren Kletterschuhe grün 38 - 1Der La Sportiva Tarantula ist ein Allroundschuh für Damen und Herren. Die leichte Vorspannung und mäßige Asymmetrie machen dieses Modell zu einem erstklassigen Einsteigerschuh für Boulderer und zu einem bequemen Begleiter für Kletterer.

Hier geht es zu unserem ausführlichen Testbericht!

 

 



 

Ein idealer Boulderschuh: La Sportiva Solution

La Sportiva Kletterschuhe Men's Solution ice/black (Größe: 40) - 2Der La Sportiva Solution ist einer der beliebtesten Boulderschuhe. Eine deutliche Vorspannung und der stark asymmetrische Leisten unterstützen den Träger in seiner Performance.

Hier lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht!

 

 



 

Für Fortgeschrittene: Rock Pillars Diamond

Rock Pillars Diamond blue/light grey UK 7,0/EU 41,0 - 1Der Rock Pillars Diamond ist ein Boulderschuh, der für fortgeschrittene bis erfahrene Sportler geeignet ist. Mit entsprechender Vorspannung und Downturn sowie der steifen Sohle und der starken Asymmetrie bietet der Schuh sehr gute Unterstützung beim Bouldern, auch bei schwierigen Tritten.

Hier lesen Sie unseren ganzen Testbericht!

 


68,72 €


 

Weitere Testberichte:

 

 

Der ausführliche Kaufratgeber

Alle Tipps zum Kauf im Detail erklärt.

Vorspannung

Durch die Krümmung des Boulderschuh im ungetragenen Zustand kann man bereits einschätzen und vergleichen, welcher Schuh zur eigenen Leistungsfähigkeit und dem eigenen Tragegefühl passen kann. So kann man beispielsweise, wenn man Boulderschuhe im Internet kaufen möchte, bereits eine Vorauswahl treffen. Größere Krümmung bedeutet größere Vorspannung, allerdings auch weniger Tragekomfort. Auf den kommt es beim Bouldern auch nicht an. Schließlich möchte man nicht stundenlang wandern oder klettern, sondern nur ein kurze, aber intensive Tour bewältigen. Ist die Runde beendet, kann man die Schuhe ausziehen und den Füßen buchstäblich Entspannung gönnen.

Downturn

Für die kurze Zeit, in der die Schuhe getragen werden, muss man eine gewisse Unbequemlichkeit in Kauf nehmen. Denn einen wirklich bequemen Boulderschuh gibt es nicht. Neben der Vorspannung, zählt auch der Downturn zu den entscheidenden Merkmalen bei einem richtigen Boulderschuh. Der Downturn „zieht“ die Sohle im Bereich der Zehen noch einmal richtig nach unten. So können kleinere Tritte besser erspürt und genutzt werden können. Zusätzlich verfügen Boulderschuhe über nur sehr dünne Sohlen; auch das dient dazu, dem Träger mehr Gefühl an den Fuß zu geben, so dass seine Leistung verbessert und das Problem schneller bewältigt werden kann.

Griffig an Ferse und Zehen

Um Abnutzung zu vermeiden und die Trittsicherheit zu verbessern, sollten gute Boulderschuhe sowohl an der Ferse, als auch auf den Zehen über einen festen, reibungsstarken Gummibesatz verfügen.

Passform

Der richtige Sitz von Boulderschuhen unterscheidet sich auch von dem, was man allgemein unter „passend“ versteht. So soll ein guter Boulderschuh nämlich nicht passen, sondern eng und fast schon zu klein am Fuß sitzen. Dadurch wird gewährleistet, dass der Fuß nicht im Schuh herumrutschen kann. Jeder Tritt muss sitzen. Ein Schuh, der dem Fuß Spiel lässt, gefährdet Trittsicherheit und Performance seines Trägers. Aus diesem Grund kaufen erfahrene Boulderer nicht selten Schuhe, tatsächlich zu klein sind. Allerdings gilt insbesondere für Anfänger, nicht zu übertreiben. Jeder Fuß ist von Natur aus anders und reagiert dementsprechend empfindlich auf Krümmung und engen Sitz. Ein Verzicht auf Komfort, stattdessen ein eher unangenehmes Tragegefühl am Fuß gehören zu diesem Sport dazu. Die Schmerzgrenze sollte aber nicht überschritten werden. Konzentration und Sicherheit sind ebenso wichtig beim Bouldern wir das richtige Schuhwerk. Schmerz wirkt da kontraproduktiv und schmälert die Leistung eher. Außerdem kann zu enges Schuhwerk die Füße langfristig schädigen und zu ernsthaften orthopädischen Problemen führen.

Material

Klassische Boulderschuhe sind aus weichem Leder. Die relativ dünne Sohle ist optimal, für das Ertasten des Untergrundes. Bei guter Pflege halten Lederschuhe lange und das natürliche Material passt sich mit der Zeit perfekt an die Fußform an. Und hier liegt auch einer der großen Nachteile. Wie erwähnt, ist eine enge Passform ohne Spiel essentiell wichtig. Leder, dass arbeitet, also sich dehnt und anpasst, sitzt irgendwann einfach richtig „gut“ oder wird gar zu weit. Hier droht dann ein  Verlust an Performance und auch der Trittsicherheit. Der Schuh kann sich um den Fuß wickeln, der Boulderer rutscht vom Tritt oder verliert seinen Schuh. Besser ist also Material, dass sich nicht dehnt und seine Form konstant behält. Es gibt synthetische Materialien, die sehr gut sitzen und sich nur minimal bis gar nicht weiten. Beim Schuhkauf sollte man sich unbedingt informieren, woraus der Schuh besteht und ob damit zu rechnen ist, dass sich die Größe bei häufigem Tragen ändert. Ist dem so, kann es ratsam sein, den Schuh etwas kleiner zu kaufen. Auf der anderen Seite sollte man den Schuh von Anfang an passend kaufen, wenn zum Beispiel der Synthetik-Stoff Lorica eingearbeitet ist, der sich gar nicht dehnt.

Verschluss

Da Boulderschuhe oft nur kurz getragen werden, sollten sie über einen einfachen, aber sicheren Verschluss verfügen. Es bietet sich hier ein klassischer Klettverschluss an. Mit diesem kann der Träger jeden Schuh individuelle eng schließen und andererseits auch schnell und einfach ausziehen. So haben die Füße Zeit, sich vom Druck und der Spannung beim Bouldern zu erholen. Eine gute Alternative zum Schuh mit Klettverschluss stellen Slipper dar. Diese haben keinen Verschluss, der Fuß „schlüpft“ einfach hinein. Diese Schuhe müssen sehr fest, und damit nach Bouldermaßstäben perfekt sitzen.

Weiterführende Infos:

Am Fels

Boulder Nature